Athletik und Verletzungsprävention

Die meisten Sportverletzungen entstehen in den Ballsportarten. Dabei sind häufig die unteren Extremitäten betroffen. Die Ruptur des vorderen Kreuzbandes ist z.B. ein gefürchteter Verletzungsklassiker im Handballsport, insbesondere im Damenhandball. Dabei ist weniger der gegnerische Einfluss, sondern vielmehr das Bewegungsmuster, die neuromuskuläre Kontrolle sowie die muskuläre Stabilisierung des Kniegelenkes ausschlaggebend. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass gezielte Trainingsprogramme für verschiedene Mannschaftssportarten die Verletzungshäufigkeit am vorderen Kreuzband und am oberen Sprunggelenk reduzieren können.
Auch durch die Verbesserung der Athletik des einzelnen Sportlers besteht die Möglichkeit, das Verletzungsrisiko zu reduzieren und das allgemeine Leistungsvermögen anzuheben.
Eine gute Athletik einer Mannschaft eröffnet dem Trainer zudem ein variableres Spiel / verschiedene Taktiken, und das Tempo kann über eine längere Spieldauer variiert oder auch hochgehalten werden.
Daher empfiehlt es sich insbesondere für Mannschaftssportarten, aber auch für Individualsportler, ein regelmäßiges Athletik- und Verletzungspräventionstraining zu absolvieren, das auf die sportartspezifischen Bewegungsanforderungen abzielt und die Defizite der einzelnen Spieler / Sportler reduziert.


Referenzen u.a.

  • Verletzungsprävention in der Leichtathletik (Oehlert) (Hamburger Leichtathletik-Verband, Hamburg, 2015)
  • Verletzungsprävention im Jugendfußball (Oehlert) (Fußballverband Rheinland, Koblenz, 2014)
  • Athletiktraining (Oehlert) (Trainerfortbildung für den Hamburger Leichtathletik-Verband, Hamburg, 2012)
  • Grundlagen des Tapens und Aspekte der Verletzungsprävention (Oehlert) (Trainerfortbildung für den Hamburger Leichtathletik-Verband, Hamburg, 2012)
  • Gezieltes Training für starke Schultern (Oehlert) (Vortrag, Bildungskongress des NLV / BSN, Hannover, 2011)
  • Verletzungsprävention in der Leichtathletik und im Leistungssport allgemein (Oehlert) (Vortrag, Sportmediziner-Ausbildung, Akademie Damp, 2010)
  • Analyse der Wurfbewegung beim Speerwerfen und Handball – Trainingskonsequenzen (Oehlert) (Workshop beim 2. Damper Forum für Sportmedizin und Sportphysiotherapie “ Die Schulter im Sport”, 2010)
  • Verletzungsprävention unter dem besonderen Aspekt des stabilisierenden Tapens (Vortrag, Sportstudenten-Ausbildung, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 2010)
  • Koordinationstraining in Individual- und Mannschaftssportarten (Oehlert) (Trainerfortbildung für den Hamburger Sportbund, 2010)
  • Verletzungsvorsorge im Leistungssport (Oehlert, Albers) (Fortbildung für den Hamburger Leichtathletik-Verband, 2009)
  • Verletzungsprävention in der Leichtathletik (Oehlert) (B-Trainer-Ausbildung des Hamburger Leichtathletik-Verbandes, 2008)
  • Verletzungen, Training und Fahrtechnik von Wettkampf-Mountainbikern (Oehlert, Wölk, Hassenpflug) (Zs. Sportverletzung Sportschaden 18 (4), 2004)
  • Breitensport verbessert die Propriozeption und beugt Valgusstress im Kniegelenk der Frau vor (Lippross, Prange, Oehlert, Furkmann, Seekamp, Hassenpflug, Varoga) (Zs. Orthopädie Unfallchirurgie 2010 Mar;148(2):210-4)
  • Verletzungen im olympischen Handballturnier: eine Videoanalyse (Oehlert, Drescher, Petersen, Zantop, Groß, Hassenpflug) (Zs. Sportverletzung Sportschaden 18 (2), 2004)
  • Beschwerde- und Verletzungsprofil von 12- bis 16-jährigen Handballspielern während einer Saison (Oehlert, Varoga, Hungerecker, Schütz, Mommsen, Hassenpflug) (1. gemeinsamer Kongress Orthopädie - Unfallchirurgie, Berlin, 2005)
  • Evaluation eines konservativen Behandlungskonzeptes bei chronischen Leistenbeschwerden von professionellen Handballsportlern (Varoga, Oehlert, Schütz, Hassenpflug, Mommsen) (1. gemeinsamer Kongress Orthopädie - Unfallchirurgie, Berlin, 2005)
  • Prävention von Kniegelenksverletzungen bei weiblichen Handballspielerinnen (Petersen, Zantop, Braun, Oehlert, Hassenpflug) (AGA-Kongress, Dresden, 2003)
  • Präventives und rehabilitatives Koordinationstraining (Oehlert) (1. Internationale Hamburger Sport-Tage, 2003)